Eine Figur unter Folie — das ist die erste und die beständige Lesart. Kirschrote Plastikfolie schlingt sich um eine Masse, die sich behauptet, ohne sich zu erklären: der Stoff faltet sich zu Schultern, zu einem Hals, zu einer Spitze, die sich nicht entscheiden will, ob sie Kinn oder Gipfel ist. Die Folie übersetzt, was darunter liegt, ins Register des Verhüllten — nicht verborgen, aber aufgeschoben. In ihrer Transparenz-Opazität liegt das eigentliche Material des Werks: die Spannung zwischen Körper und Hülle, zwischen dem, was man sieht, und dem, was man annimmt.


















